Materialprüfung in der Ski-Entwicklung: Stöckli prüft Verbundsysteme mit Prüftechnik von ZwickRoell

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Ulm – Januar 2026 – Ein Ski wird im Einsatz tausendfach gebogen, belastet und verdreht. Jede Abfahrt wirkt auf den Materialverbund, jede Kurve auf Klebeschichten, Kernmaterialien und Decklagen. Damit neue Materialien und Verbundaufbauten zuverlässig bewertet und miteinander verglichen werden können, müssen ihre mechanischen Eigenschaften und Verbindungen quantitativ geprüft werden. Genau hier setzt die Materialprüfung in der Ski-Entwicklung der Stöckli Swiss Sports AG an. Mechanische Prüfungen im eigenen Labor liefern die Datenbasis für Konstruktion, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung.

Wenn Materialverbunde im Ski- Bau entscheiden

Skier bestehen aus komplexen Verbundsystemen aus Holz, Faserverbunden, Metallen und Klebstoffen. Die zuverlässige Verbindung dieser Materialien ist ein zentraler Faktor für Performance, Sicherheit und Lebensdauer. Neue Werkstoffe, geänderte Schichtaufbauten und unterschiedliche Klebesysteme erfordern Prüfungen, die nicht nur Einzelmaterialien, sondern komplette Verbundsysteme quantitativ bewerten.

Für Stöckli bestand die Aufgabe darin, diese Prüfungen reproduzierbar und unter konstanten Bedingungen im eigenen Haus durchzuführen. Ziel war es, Entwicklungsentscheidungen auf belastbare Messdaten zu stützen und externe Prüfaufwände zu reduzieren.

Prüftechnik für quantitative Haftungs- und Festigkeitsanalysen

Im Labor kommt dafür eine Universalprüfmaschine vom Typ Z020 AllroundLine von ZwickRoell zum Einsatz. Mit ihr werden Trommelschälversuche zur Bewertung der Haftfestigkeit zwischen Materialschichten durchgeführt. Ergänzend erfolgen Zug- und Druckprüfungen an Komponenten und Verbundaufbauten.

Um die Stabilität kritischer Verbindungsstellen sowie die Bindungsstabilität im Gesamtsystem zu bewerten, werden darüber hinaus Ausreißprüfungen eingesetzt. Die Prüfmethoden liefern quantitative Kennwerte, mit denen sich unterschiedliche Materialkombinationen, Klebevliestypen und Aufbauten direkt vergleichen lassen.

Vom Materialaufbau zum fertigen Ski

Neben den Material- und Verbundprüfungen untersucht Stöckli auch das mechanische Verhalten kompletter Skier. Hierzu werden 3-Punkt-Biegeversuche eingesetzt, mit denen die Biegefestigkeit und das Zusammenspiel aller Schichten im fertigen Produkt bewertet werden.

Die gewonnenen Ergebnisse fließen unmittelbar in die Ski-Entwicklung ein. So werden unter anderem die Haltbarkeit verschiedener Klebevliestypen bei Raumtemperatur untersucht und deren Versagensverhalten systematisch analysiert. Die Materialprüfung ist damit fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses und nicht nur ein Instrument der Qualitätssicherung.

Qualitätssicherung und beschleunigte Entwicklung

Die strukturierte Inhouse-Prüfung ermöglicht es, Abweichungen in Haftung, Festigkeit oder Stabilität frühzeitig zu erkennen und vor der Serienfertigung zu bewerten. Gleichzeitig verkürzen sich Entwicklungszeiten, da relevante Prüfungen jederzeit verfügbar sind und Prüfserien effizient durchgeführt und ausgewertet werden können.

„Dank der umfassenden Prüfmöglichkeiten im eigenen Labor stellen wir sicher, dass jeder Stöckli Ski den höchsten Ansprüchen genügt. Und das sowohl für unsere Athletinnen und Athleten als auch für Freizeitfahrer.“

Durch die Kombination aus quantitativer Materialprüfung, reproduzierbaren Prüfbedingungen und direkter Integration in die Entwicklung sichert Stöckli definierte Qualitätsstandards über alle Skimodelle hinweg.

Link zur englischen Version: https://www.zwickroell.com/news-events/case-studies/stoeckli/

 

 

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Materialprüfung im Ski-Bau bei Stöckli mit Prüftechnik von ZwickRoell

Die Stöckli Swiss Sports AG führt im Rahmen der Ski-Entwicklung mechanische Materialprüfungen im eigenen Labor durch. Ziel ist die quantitative Bewertung von Materialeigenschaften, Haftverbindungen und der strukturellen Belastbarkeit von Verbundsystemen und fertigen Skiern. Zum Einsatz kommt eine Universalprüfmaschine vom Typ Z020 AllroundLine von ZwickRoell.

Prüfumfang von der Haftung bis zum fertigen Ski

Im Labor werden mehrere Prüfverfahren eingesetzt:

  • Trommelschälversuche zur quantitativen Bewertung der Haftfestigkeit zwischen Materialschichten
  • Zug- und Druckprüfungen an Komponenten und Verbundaufbauten
  • Ausreißprüfungen zur Untersuchung kritischer Verbindungsstellen und der Bindungsstabilität
  • 3-Punkt-Biegeversuche zur Bewertung der Biegefestigkeit kompletter Skier

Die Prüfungen erfolgen reproduzierbar unter definierten Bedingungen und liefern vergleichbare Kennwerte für unterschiedliche Materialkombinationen und Klebevliestypen.

Prüfdaten als Bestandteil der Ski-Entwicklung

Die Ergebnisse fließen direkt in die Ski-Entwicklung ein. Untersucht werden unter anderem die Haltbarkeit verschiedener Klebevliestypen bei Raumtemperatur sowie deren Versagensverhalten unter mechanischer Belastung.
Durch die Inhouse-Prüfungen lassen sich Entwicklungszeiten verkürzen, externe Prüfaufwände reduzieren und die kontinuierliche Qualitätssicherung im Produktionsprozess absichern.

Die Bedeutung der Inhouse-Prüfungen fasst Mathieu Fauve, Head of Research and Development Ski, wie folgt zusammen:
„Dank der umfassenden Prüfmöglichkeiten im eigenen Labor stellen wir sicher, dass jeder Stöckli Ski den höchsten Ansprüchen genügt. Und das sowohl für unsere Athletinnen und Athleten als auch für Freizeitfahrer.“

 

Über die ZwickRoell Gruppe

ZwickRoell ist weltweit führend in der Entwicklung von Prüfmaschinen für die Material- und Bauteilprüfung. Kunden der ZwickRoell Gruppe profitieren von über 160 Jahren Erfahrung in der Werkstoffprüfung für unterschiedliche Branchen. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 312 Mio. EUR. Die Firmengruppe ZwickRoell besitzt Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich, Großbritannien und China sowie Niederlassungen und Vertretungen in 56 weiteren Ländern. Aktuell zählt ZwickRoell mehr als 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon arbeiten 1.200 Beschäftigte (davon 100 Auszubildende) am Standort in Ulm. Weitere Informationen auf www.zwickroell.com

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ZwickRoell, Ulm

ZwickRoell ist weltweit führender Anbieter von Prüfmaschinen für die Werkstoffprüfung. Die Materialprüfmaschinen werden in der F&E und in der Qualitätssicherung in mehr als 20 Branchen eingesetzt. Das Ulmer Unternehmen steht für sichere Prüfergebnisse, exzellenten Service sowie für Qualität und Zuverlässigkeit in der Material- und Bauteilprüfung.

www.zwickroell.com